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Berggasthof Tanzboden

Was unternimmt jemand, dessen Arbeitsplatz abseits der Zivilisation liegt und der nicht mit dem Auto erreichbar ist, wenn beim Einkauf etwas vergessen geht? «Das kommt glücklicherweise sehr selten vor», gestehen Maria und Karl Jud ein, «und falls es doch passiert, dann muss improvisiert werden», fügt Maria Jud spontan hinzu. Eine gute Organisation sei das A und O für einen solchen Job. Und daran hat sich das Ehepaar seit der Übernahme der Alpwirtschaft Tanzboden am 1. Mai 2012 gewöhnt. Im Gegensatz zu den Wanderern und Schneeschuhläufern können sie den Weg mit einem Spezialfahrzeug vom Toggenburg oder im Winter von Rieden her unter die Räder nehmen. Für den gesamten Warentransport eine unerlässliche Hilfe. Trend zu mehr Bewegung Eines steht fest: Die Gäste der Alpwirtschaft Tanzboden sind alle sehr bewegungsfreudig. Ob von Rieden her kommend in einer einstündigen Wanderung oder von der Toggenburger Seite über den Höhenweg in rund zwei Stunden Marschzeit ist das begehrte Ziel erreicht. «Neben zahlreichen Stammgästen aus der Region dürfen wir auch immer wieder Wanderer aus dem Raum Zürich und der Ostschweiz bei uns begrüssen», hält Maria Jud fest. Der Trend zu mehr Bewegung sei deutlich spürbar, erfreulicherweise auch bei Jugendlichen. Während Wanderer und Biker in Anbetracht des momentanen Schneemangels noch voll auf ihre Kosten kommen, müssen sich Skitourenläufer noch in Geduld üben. «Die Natur ist unberechenbar, damit müssen wir uns abfinden», so Karl Jud. Apropos Natur: «Wir befinden «Unser Arbeitsplatz ist im Zentrum der Ost- und Zentralschweiz» auf dem Mittelpunkt zwischen Ostschweiz und der Zentralschweiz», behauptet Maria Jud, ohne es je gemessen zu haben, «und jeder wird nach der Wanderung mit einem grandiosen Ausblick auf den Bodensee, den Zürichsee und den Greifensee samt der herrlichen Bergwelt belohnt.» Kreatives aus der Küche In der Küche schwingt Maria Jud, die ehemals in einer Küchen-Snack-Abteilung gearbeitet hat, mit viel Kreativität den Kochlöffel und passt sich bei den Gerichten der jeweiligen Jahreszeit an. Kartoffelsalat, Schüblig und Wienerli stehen immer auf der Speisekarte. Im Sommer bereichert sie das Angebot mit diversen Salaten und Schnitzelbrot, im Winter mit deftigem Sauerkraut, Voressen und Chässpätzli. Zu den Highlights zählt sie die phantasievoll angerichteten Buffets, wie zum Beispiel am Silvesterabend. Beim Anblick der Bilder läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen. «Weihnachten und der Jahresübergang sind für uns sehr strenge Tage», blicken beide auf die letzten Festtage zurück, «da ist die Gaststube jeweils proppevoll mit angemeldeten Gästen.» Proppevoll bedeutet in diesem Fall, dass alle 70 Plätze besetzt sind. Im Sommer kommen noch 140 Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse dazu. «Das packen wir nur dank Patricia Jud, die mitbeteiligt ist und etlichen Aushilfen, die je nach Andrang sofort abrufbar sind.» Das Ehepaar befindet es als ein grosses Glück, zuverlässige Personen hinter sich zu wissen. Gerade auch bei Festlichkeiten wie Geburtstage, Taufen, Konfirmationen und der traditionellen, alljährlich stattfindenden Älplerchilbi sind sie froh um solch gutes Personal. n Im Sommer wie im Winter ist die Alpwirtschaft Tanzboden ein beliebtes Ausflugsziel n Kreatives und Schmackhaftes aus der Tanzbodenküche 5 Februar 2016 über üs n Maria und Karl Jud sorgen sich zusammen mit Patricia Jud (v.l.) um das Wohl der Gäste n Das gepflegte Massenlager ist bei Wanderern sehr beliebt

Wanderwegkarte Rieden